Kategorie: aus dem Leben

Drei Monate mit der Familie in Südafrika

Langer Urlaub oder Sabbatical?

Die Tage mit Blick auf‘s Meer, bei angenehmen 25 Grad und Sonne satt sind gezählt. In drei Tagen wird uns die aktuelle Kältewelle in Deutschland empfangen. Zu Beginn der drei Monate intensiver Familienzeit in Südafrika war die Frage relevant, „Ist das ein Urlaub oder ein Sabbatical?“. Als Urlaub fühlten sich die drei Monate megalang an. Als Sabbatical sind drei Monate der kürzeste Zeitraum, der sich noch als Sabbatical bezeichnen lässt. Mit dem Kurzzeitsabbatical mischte sich Wehmut, „Schade, nur so kurz.“ Allein die Bezeichnung der vor einem liegenden Zeit, machte einen Unterschied auf das Ausmaß der Vorfreude.

Im Rückblick an Hand des konkreten Erlebens lässt sich die Frage leicht beantworten.

Weiterlesen

Kultur führt

Führungstheorien im Wandel

Führung legt aktuell den Fokus auf Kultur. Der italienische Regierungschef geht mit gutem Beispiel voran. Er unterstützt nicht die Militärfront gegen Syrien, statt dessen verteilt er Kulturgutscheine an seine Landsleute. Mariott Stollsteiner, Künstlerin und Unternehmensberaterin kämpft schon seit Jahren für den Nutzen der Kunst im Unternehmen. Am Ende ist entscheidend, nicht in der Betrachter-Rolle zu verharren, sondern aktiv am Geschehen teil zu nehmen.

Ein kurzer Rückblick hilft den Wandel der Führungstheorien nach zu vollziehen. Die ersten Führungstheorien waren geprägt von einem einfachen Ursache-Wirkungsdenken. In den 20er Jahren waren die Untersuchungen darauf ausgerichtet, die Merkmale  von Führungspersönlichkeiten herauszufinden. In den 30er Jahren wurde die Diskussion um Führungsstile „autoritär – demokratisch – laissez-faire“ (Kurt Lewin 1938–1940) geführt. Das Verhalten der Führungskraft gegenüber Mitarbeitern stand im Vordergrund. „Kommandieren, Kontrollieren und Korrigieren“ waren zu diesem Zeitpunkt die Aufgaben der Führung.

In den 60er Jahren rückten die Mitarbeiter vermehrt ins Blickfeld der Aufmerksamkeit. Blake und Moutan integrierten in ihrem Managerial Grid die Mitarbeiterorientierung. Hersey und Blanchard erklärten in ihrem Modell des situativen Führens passendes Führungsverhalten abhängig vom Reifegrad des Mitarbeiters. „Fordern, Fördern, Feedback“ wurden zu den Schlagworten der Führung.

Weiterlesen

Der einsame Projektleiter hat ausgedient

xDrive ist der Markenname eines deutschen Automobilherstellers für Allradantrieb. Bisher dachte ich, Allradantrieb hilft vor allem im Winter bei Eis und Schnee. Doch der Allradantrieb spielt  auch auf trockener Straße und bei zügiger Kurvenfahrt seinen Vorteil aus. Die ganze Motorleistung wird in pure Beschleunigung umgesetzt. Ich bin begeistert. Schneller und sicherer am Ziel mit Freude am Fahren. Das wünscht sich auch der ein oder anderer Projektleiter bei der Umsetzung von Veränderungsprojekten.

Weiterlesen

Übergänge gestalten

Mit Ritualen schneller vorankommen

Rituale helfen Übergänge bewusst zu gestalten. Es sind oft nicht die äußeren Fakten, sondern das innere Erleben. Für viele reicht der Ortswechsel im Urlaub nicht mehr aus, um den Übergang zwischen Arbeitszeit und Freizeit zu markieren. Auch im Urlaub gehen vielen Menschen die Arbeitsthemen noch Tage nach. Im Coaching beklagen sich Führungskräfte, dass die dringend notwendige Erholungszeit zu Ende ist, bevor sie spüren, dass sie begonnen hat. Rituale können helfen, schneller umzuschalten. 

Weiterlesen

Die Lebensmitte als Wendepunkt

Umprogrammieren statt Resignieren

Im letzten Dezember schrieb ich über die Mitte des Lebens. Die Lebensmitte ist voll und dicht. Und was die Lebensmitte wirklich fordert, war mir da noch nicht bewusst. Ob Beruf, Familie oder Freunde: Jetzt weiß man, was man hat und man weiß, wie es geht. Und gleichzeitig ist man mit seinen eigenen Grenzen konfrontiert. Es geht nicht mehr alles. Der eigene Körper lässt es einen spüren. Die Haare gehen aus und wachsen an Stellen, an denen man es nicht für möglich gehalten hat. Mit den eigenen Kindern hält man im Sprint nicht mehr mit. Ein Glas Bier oder Wein zu viel und am nächsten Tag quält einen Kopfdröhnen. Und dann wird einem bewusst, die Zukunft wird kürzer als die Vergangenheit. Jetzt ist klar, dass die zweite Lebenshälfte nicht auf die gleiche Art zu leben ist wie die Erste. Carl Gustav Jung verglich die erste Hälfte auf der Lebensuhr mit der aufgehenden Sonne und die zweite Hälfte mit der untergehenden Sonne.

Weiterlesen

Die innere Haltung entscheidet wer mitmacht

Jeden Monat kommen 100.000 neue Apps in den App-Store. Als Internet-Unternehmer kannst du so schnell rennen wie du willst, „die Branche wird immer schneller sein als du.“ Verena Delius, 34, ist Internet-Unternehmerin. Sie entwickelt Spiele für kleine Kinder auf dem iPad. In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Januar 2014 gibt sie Einblicke wie die Branche tickt. Was braucht es um erfolgreich zu sein? In dieser jungen Branche gibt es keine Blaupause für den Erfolg. „Man kann in der Internetwelt nie für sich beanspruchen: Ich kann’s jetzt!“ Hier entscheidet die innere Haltung darüber, wer mithält.

Weiterlesen

Zwischen den Jahren

Besinnliche Tage

Mein Geschäftspartner und Freund Markus Schwemmle macht einen wunderbaren Vorschlag für die Zeit zwischen den Jahren. Mit einer großen Portion Wortwitz tituliert er seinen Blogartikel mit „Innenschau statt Tagesschau – Lieber Umschalten statt Abschalten“. Für mich ist die Zeit nach dem Jahresendspurt durch Auslaufen charakterisiert.

Weiterlesen

Mitten im Leben

Umgang mit Zielen

Mein Blog ruhte dieses Jahr zweimal ein Vierteljahr. Mitten im Leben kann das passieren. Seit Anfang 2012, als ich mir ernsthaft vorgenommen habe zu bloggen, ist mein Ziel, mindestens einmal im Monat einen Artikel zu schreiben. Im Jahr 2012 habe ich mein Ziel weit übertroffen. Jeden Monat habe ich mindestens ein Artikel veröffentlicht. In Summe waren es sogar 26 Artikel. Am gesetzten Ziel gemessen ist 2013 ein Misserfolg. Viele, die jetzt am Ziel festhalten, geben wenig später frustriert auf. Für mich haben gesetzte Ziele den Nutzen loszulaufen. Und dann gilt es neugierig zu bleiben, was Mitten im Leben passiert. Sich in den Fluss des Lebens begeben und bei Bedarf den Kurs korrigieren.

Weiterlesen

Wir leben im Paradies (Teil 2)

Noch ein Tipp für das Paradies auf Erden

Warum mein Blog ein Vierteljahr ruhte ist ein eigener Artikel wert. Zuerst zurück ins Paradies. In meinem letzten Artikel beschrieb ich eine kleine Übung. Sie klingt so einfach. Doch was braucht es, dass sie gelingt. Mit unseren nie hinterfragten Gewohnheiten, Regeln und Überzeugungen bauen wir unser eigenes Gefängnis. Es zu verlassen, bedarf sehr viel Mut. Ich erinnere mich an eine Begebenheit.

Weiterlesen

Wir leben im Paradies

Das Leben kann so einfach sein. Between „before“ and „after“. Einfach genießen.

Die Aussage „Wir leben im Paradies.“ verblüfft und provoziert. Jammern und über äußere Umstände klagen scheint viel verbreiteter zu sein. Ich bin dankbar für den Fortschritt der modernen Welt in der ich lebe. Die Organisation des Lebens ist meist nur ein Mausklick entfernt. Ich bin dankbar für die Fülle der Angebote aus denen ich beim Einkaufen auswählen kann. Es gibt kaum mehr etwas, was nicht online zu bekommen ist. Außer das Leben selbst. Ich meine den Moment zwischen Vergangenheit und Zukunft. Ich meine diesen einen Augenblick, der mit allen Sinnen zu erleben ist: Morgens beim Aufwachen die Bettwärme der vergangenen Nacht spüren, die ersten Lichtstrahlen des neuen Tages sehen, Geräusche der Kaffeemaschine, Geruch von frischem Kaffee und die Freiheit ihn zu trinken oder auch nicht. Wenn sich solche Augenblicke, wie Perlen auf einer Kette aneinanderreihen, leben wir im Paradies.

Was hält uns davon ab mehr Augenblicke mit all unseren Sinnen wahrzunehmen, unsere Sinne zu füllen, sprichwörtlich „sinnvoll“ zu leben?

Weiterlesen