Kategorie: führen verändert

Müheloser Managen

Wege zu einer gelasseneren Führungspraxis

Müheloser Wandel ist das aktuelle Schwerpunktthema der Zeitschrift Organisations-Entwicklung, Ausgabe 2/13. Das Thema Achtsamkeit nimmt einen großen Raum ein. Dazu hat gerade die Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie aktuell“ Forschungsergebnisse veröffentlicht, wie Achtsamkeit bei der täglichen Arbeit hilft.

Die Selbstorganisationsmethode GTD (Getting Things Done) wird vorgestellt. Das ist, wenn auch ein alter Hut, immer noch best practice. Als Apple-Nutzer verwende ich die entsprechende App „Things“, die für Mac, iPhone und iPad zu Verfügung steht. Empfehlenswert.

Dann sind die Tipps von Managementguru Toni Schwartz aus seinem Energy project übersetzt. Das erinnert mich an Dr. Frank Appel, der seine CEO Rolle als „Corporate Energy Officer“ übersetzt (siehe auch meinen Blogbeitrag „Top Management setzt auf Lösungsorientierung“). Mein Resumée: Viel Bekanntes. Doch ein Beitrag hat mich zu einem Selbstversuch animiert.

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Mitarbeiter, die sich entwickeln, leben Veränderung

In Unternehmen, in denen Führungskräfte und Mitarbeiter Veränderungsprojekte anpacken, beobachte ich häufig eine verbreitete Sichtweise. Veränderungsprojekte werden initiiert, um einen definierten Soll-Zustand zu erreichen. Mit Veränderungsaktivitäten kämpft man gegen die Abweichung von diesem Soll-Zustand an. Die Abweichungen werden als Probleme gesehen, die zu lösen sind.

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Ein Fallbeispiel für Eilige

Die Vorteile Lösungsorientierter Führung habe ich in einem früheren Blogbeitrag ausführlich beschrieben. Hier kommt nun ein Fallbeispiel aus der Perspektive eines Geschäftsführers. Vielen Dank an meine geschätzte Kollegin Veronika Völler, Partnerin bei system worx. Sie hatte mir von dem Fallbeispiel erzählt. Wir wissen, dass diese Menschen wenig Zeit haben. Daher unser Anliegen, das Wesentliche des Beispiels auf den Punkt zu bringen.

Herr Müller ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Er fährt stets auf der Überholspur. Er ist erfolgreich geworden, indem er sagt was zu tun ist und andere taten was er sagte. Seine Führungskräfte lernten Führung von ihm. Gute Mitarbeiter verließen sein Unternehmen. Herr Müller spürte, dass Führung essentiell ist. Seine Führungskräfte lernten Solution Focused Leadership. Gute Mitarbeiter kamen und blieben. Herr Müller konnte nun seine Aufmerksamkeit auf die Zukunftssicherung seines Unternehmens richten. Darüber hinaus hatte er wieder mehr Zeit für sich und seine Familie.

Menschen wachsen an ihren Aufgaben wie Vögel fliegen lernen

Der Wandel zur Wissensgesellschaft dreht die Wissensverteilung innerhalb der klassischen Hierarchie um. Im klassischen Industriebetrieb konzentriert sich das notwendige Wissen für die Gestaltung und Steuerung des Wertschöpfungsprozesses an der Unternehmensspitze. Fast unbemerkt hat sich das Verständnis durchgesetzt, dass heute das entscheidende Wissen in vielen Köpfen unten in der Unternehmenshierarchie verteilt ist.

Mit dieser Haltung sind die Japaner erfolgreich geworden. Sie haben uns vorgemacht, wie mit „KAIZEN“ die Mitarbeiter, die die Arbeit verrichten, an einem kontinuierlichen Verbesserungs- und Innovationsprozess beteiligt werden.

Hier zu Lande entstehen neben der klassischen Hierarchie „Pfannkuchenorganisationen“. Neue Themen und Veränderungen werden in Projekten und Initiativen organisiert. Die Steuerung der neuen Organisationsform muss neu erfunden werden. In den Unternehmen wird weiterhin in alten Mustern gedacht. Wer jedoch glaubt, dass er die Vielzahl an Projekten und Initiativen aus der Hierarchie steuern kann, steht auf der Bremse und wundert sich, dass es nicht vorangeht.

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Lösungsorientierte Führung Vorteile

Solution-Focused Leadership: Schneller als erwartet

Der lösungsorientierte Ansatz ist in der Unterstützung von Verhaltensänderungen hoch effizient. Davon können auch Führungskräfte profitieren. Die moderne Arbeitswelt ist geprägt durch die Verdichtung und Beschleunigung von Arbeitsprozessen bei einer gleichzeitigen Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen. Verkürzte Produktlebenszyklen, steigender Wettbewerbs- und Innovationsdruck, rasante Entwicklung technischer Innovationen, Internationalisierung, der Wandel zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft sind Herausforderungen, mit denen Führungskräfte heute konfrontiert sind. Führungskräfte bewältigen diese Herausforderungen nicht, indem sie immer härter arbeiten. Intelligenter Arbeiten ist das Gebot der Stunde.

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Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Arzt der deutschen Fussball-Nationalmannschaft

In Unternehmen explodieren die „burn out“-Fälle. Viele Menschen teilen das innere Bild, dass eine zunehmende Arbeitsbelastung ab einem bestimmten Punkt krank macht. Seit 2010 beschäftige ich mich im Rahmen meines Lehrauftrages an der Hochschule Fresenius mit dem Thema Gesundheitspsychologie. Aus der Forschung zur Spitzenleistung ist bekannt, dass dieser lineare Zusammenhang, krank werden auf Grund zunehmender Arbeitsbelastung so nicht stimmt. Die Forschung beschäftigt sich mit Menschen, die ein enormes Arbeitspensum bewältigen, ohne aus zu brennen. Diesen Menschen gelingt es, vier Bedürfnisse auf eine ausgewogene Art zu berücksichtigen.

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Mehr als die Fußball-Metapher

Mit dem Start der EM 2012 hat die Fußball-Metapher Konjunktur. Auch die Süddeutsche Zeitung macht mit. Zum Beispiel mit dem Kommentar „Wolfsburger Anpfiff“. „Es ist bei Volkswagen ungefähr so wie in der Halbzeitpause eines Fußballspiels.“ Auch wenn der erste Teil des Matches gut gelaufen ist entscheidet sich Martin Winterkorn für die ein oder andere Korrektur in der Aufstellung seiner Mannschaft. Und auf der anderen Seite hat der Team-Manager Oliver Bierhoff die Nationalmannschaft weitestgehend unbemerkt in ein Unternehmen verwandelt.

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Der Jugendfussball im Bayerischen Sportverband hat sich unter anderem die Aufgabe auf die Fahne geschrieben,  Heranwachsende „zu sportlicher Disziplin, Kameradschaft und Ritterlichkeit mit dem Ziele der freiwilligen Unterordnung unter die geschriebenen und ungeschriebenen sportlichen Gesetze“ zu erziehen. Hierbei kommt den Schiedsrichtern eine wichtige Führungsaufgabe zu. In Ihrer Ordnungsfunktion, verantwortlich für die Einhaltung von Spielregeln, haben Schiedsrichter den entscheidenden Einfluss auf die Durchführung eines geregelten und fairen Spielbetriebes.

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Aktuelle Veröffentlichung

Thilo Leipoldt (2012). Kompetenztraining für Führungskräfte: Persönliche Wirkung erfahren. In Markus Schwemmle / Kristin Schwemmle (Hg.) (2012). Systemisch beraten und steuern live 3: Methoden und Best Practices in Change Management und Führungskräfteentwicklung. Vandenhoeck & Ruprecht. S. 140-154.

Der Beitrag beschreibt eine Trainingsmethode für Führungskräfte, um situationsspezifisch Können zu entwickeln. Die Methode setzt die aktuellen Erkenntnisse der Erfolgsfaktoren der betrieblichen Erwachsenenbildung um. Eingebunden in größeren Veränderungsprojekten erhöht sich die Umsetzungswahrscheinlichkeit. Zwei Praxisbeispiele aus der Metall- und Elektroindustrie veranschaulichen den Einsatz der Methode.